Spurenstoffe sind Mikroverunreinigungen, die aus verschiedenen Quellen wie Arzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln, Plastik und Chemikalien in die Umwelt gelangen.
Diese Stoffe können durch Abwasser oder direkt in Gewässer und Böden gelangen. Moderne Labortechnik ermöglicht den Nachweis dieser Stoffe in sehr geringen Konzentrationen in Flüssen, Seen und Grundwasser. Somit stellen Spurenstoffe eine erhebliche Herausforderung für die Umwelt dar.
Die neue Trinkwasserverordnung (TrinkwV) spielt eine entscheidende Rolle im Umgang mit Spurenstoffen im Trinkwasser. Die Verordnung führt neue Qualitätsparameter ein, die speziell auf Spurenstoffe abzielen. Gleichzeitig wurden strengere Grenzwerte für Schadstoffe wie Chrom, Arsen und Blei festgelegt, um die Konzentrationen dieser Stoffe im Trinkwasser auf ein Minimum zu reduzieren. Die Verordnung setzt auf einen risikobasierten Ansatz, der die gesamte Wasserversorgungskette umfasst.
Betreiber von Wasserversorgungsanlagen müssen regelmäßig Untersuchungen durchführen und die Ergebnisse dokumentieren.
Inhalt
Verständnis der Problematik von Spurenstoffen in der Wasserversorgung
Die neue Trinkwasserverordnung
Labortechnik
Vorstellung aktueller Technologien und Strategien zur Reduktion von Spurenstoffen