Werden Fremdfirmen in die Erfüllung von Aufgaben in technischen Bereichen eingebunden, entstehen Schnittstellen. Wie können diese aussehen bei Arbeiten an eigenen Anlagen und in der Rolle eines Auftragnehmers? Wie kann sichergestellt werden, dass ausgeführte Arbeiten auch abgerechnet werden können? Was ist konkret zu tun, wenn der Fremdunternehmer verspätet mit der Bauausführung beginnt, sich während der Arbeiten Verzögerungen einstellen oder auf der Baustelle über zusätzliche Leistungen und ihre Vergütung diskutiert wird? Welche Bedeutung können Mails und Absprachen auf der Baustelle haben? Wie ist mit Protokollen zu verfahren? Was ist zu beachten, wenn das Fremdunternehmen während der Bauzeit die vertraglichen Pflichten nicht erfüllt und was ist zu tun, wenn nach Abnahme Mängel auftreten?
Im Seminar erarbeiten wir Lösungen für diese und weitere Fragestellungen im Dialog mit den Teilnehmenden. So gelingt es Verantwortlichen rechtlich relevante Sachverhalte im Unternehmen korrekt zu bewerten und beim Umgang mit Fremdfirmen jederzeit rechtssicher zu agieren
Dauer
4 Stunden (Online)
Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte aus dem Energie- und Wasserfach.
Hinweis
Dieses Online-Seminar wird gemeinsam mit dem Modul 9550 auch als Präsenz-Seminar 95490 angeboten.
Diese Schulung bieten wir Ihnen gerne auch als Inhouse-Veranstaltung an.
Inhalt
Rechtsverhältnisse zu Fremdfirmen bei Arbeiten für eigene Anlagen und als Auftragnehmer
Vertragsschluss/Beauftragung, Rechtswirkungen von Angebot und Zuschlag im Vergabeverfahren – Möglichkeit der Nachverhandlung
Nachträge/Ankündigung von Mehrkosten/zusätzliche Leistungen, Verspätungen bei Beginn oder während der Bauausführung
Vertragsänderungen durch Absprachen auf Baustelle oder per Mail