Einsatz von Duktilgusssystemen (Rohre, Verbinder, Dichtungen) bei Wasserstoff

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Zielsetzung

Kann für die flächendeckende Verteilung von Wasserstoffgas bei Drücken bis zu 16 bar auf bereits bestehende Gasleitungen zurückgegriffen werden, deren Rohre und Verbinder aus duktilem Gusseisen bestehen? Das Forschungsprojekt DUWA – Einsatz von Duktilgusssystemen (Rohre, Verbinder, Dichtungen) bei Wasserstoff – verfolgte das Ziel, diese Fragestellung richtungsweisend zu beantworten, und umfasste hierfür
 
  • eine Literaturrecherche zum Stand der Forschung hinsichtlich der Interaktion von Duktilguss mit Wasserstoffgas, wobei der Fokus auf der sogenannten Wasserstoffversprödung lag,
  • eine Auswertung von Leitungs- und Betriebsdaten sieben deutscher Netzbetreiber, bei denen Duktilgusssysteme noch im Bestand vorhanden sind,
  • eine elastostatische und mehrere bruchmechanische Berechnungen von Duktilgussrohren auf Basis dieser Recherche und Datenauswertung sowie
  • eine experimentelle Untersuchung der spezifischen Leckageraten von insgesamt sieben Krafthauptschluss- und Kraftnebenschlussdichtungen unter Wasserstoffbeaufschlagung, ergänzt durch ein statistisches Konzept zur Untersetzung der Ergebnisse von Dichtheitsuntersuchungen an Verbindern aus der Literatur.
Im Forschungsseminar wird ein Überblick über die Ergebnisse des Forschungsprojekts sowie ein Ausblick auf die Inhalte eines potenziellen Nachfolgeprojektes gegeben. Im Anschluss daran beantworten Daniel Podszuweit und Henning Brüggemann von der Dr.-Ing. Veenker Ingenieurgesellschaft mbH Fragen von Teilnehmenden im Rahmen einer Diskussionsrunde.

Inhalt

  • Interaktion von Duktilguss und Wasserstoffgas
  • Leitungs- und Betriebsdaten von Duktilgusssystemen
  • Elastostatik und Bruchmechanik von Duktilgussrohren
  • Leckageraten von Dichtungen und Verbindern
 
Zielgruppe:
Netzbetreiber, Planende, Ingenieurbüros
 

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